"Hanna Roose bearbeitet in dieser rekonstruktiven Studie die oft wahrgenommene Kluft zwischen (»praxisfernen«) religionsdidakti-schen Vorstellungen »guten« Unterrichts und (»schlechter«) unterrichtlicher Alltagspraxis. Sie betrachtet dazu Unterricht als kulturelle Praxis. An die Stelle der Frage Was will und kann die Lehrkraft?‹ rückt die Frage Was passiert im Unterricht? Unterricht zeigt sich nicht als Vakuum, das die Lehrkraft nach ihrem Wollen und Können ausgestaltet, sondern als Ordnung mit eigenen Regelhaftigkeiten.
Die Studie fragt, welche Regeln und Normen in unterrichtlicher Alltagspraxis sichtbar werden, und setzt jugendtheologische Erwartungen in ein differenziertes Verhältnis zur Normativität unterrichtlicher Alltagspraxis. Sie zeigt, inwiefern sich Jugendtheologie an der Grenze von Unterricht bewegt." (Klappentext)
Verfügbar in: Osnabrück