Während Jesus sich nicht davor gescheut hat, auch in die Randbereiche der Gesellschaft zu gehen, sind Kirche und Gemeindearbeit heute oftmals in der Mittelschicht oder darüber verortet. Menschen aus sogenannten "niedrigen" sozialen Schichten sind in Kirche und Gesellschaft unterrepräsentiert. Diesen Menschen Raum, Gehör und eine Stimme zu geben, ihre Kultur und damit ihre Art zu glauben wertschätzend zu betrachten, ist nicht nur Aufgabe, sondern Gewinn für Kirchen und Gemeinden.
In zahlreichen Beiträgen geben Autor:innen aus Ost- und Westdeutschland ihre Erfahrungen weiter und zeigen auf, wie wir Kirche ohne Klassismus näherkommen. Sie werben darum, die eigenen Prägungen zu reflektieren, in Bewegung zu kommen und Augenhöhe zu ermöglichen.